Blick nach Süden vom Seeweg über den Heidsee...



Im Lenzerwald...


 

 


 

 

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Golden Retriever Welpe

 

Aktuelles zu heidseehunde... Der Pfotenabdruck aus der
Ferienregion Lenzerheide/Valbella...





15.07.2010  Update...
Romanshorn: Leinenzwang im Winter wird gelockert
Die Gemeinde Romanshorn kommt Hündelern entgegen, welche eine Lockerung des Leinenzwangs am See forderten. Sie tut dies allerdings nur über den Winter und auf zwei klar abgegrenzten Arealen.

«Während sich die Freiräume und Sportmöglichkeiten für unsere Bevölkerung vergrössern, wird der Bewegungsdrang unserer Hunde durch eine zusehends verschärfte Leinenpflicht auf fast allen Grünflächen der Gemeinde massiv eingeschränkt.» Das steht im Petitionstext einer «Gruppe pro Romanshorner Hunde». Rund 100 Personen, einige davon von auswärts, unterschrieben den Text, in welchem die Gruppe den Gemeinderat um ein gütliches Einvernehmen in Sachen Leinenpflicht ersucht. Dies mit Verweis darauf, dass die Hunde Bewegungsmöglichkeiten und Kontakte zu Artgenossen brauchten.

Wie aus einer Pressemitteilung des Gemeinderates hervorgeht, reagiert die Behörde auf das Anliegen der Hündeler mit einer teilweisen Lockerung der Leinenpflicht am See. Der Gemeinderat ist bereit, ab Winter 2010/2011 versuchsweise von November bis März bei der Surf- und der Schlosswiese die Leinenpflicht aufzuheben. Gemeindeschreiber Thomas Niederberger bestätigt auf Anfrage ein Gespräch zwischen den Petitionären und der Gemeinde.



09.04.2010  
Ende Wintersaison auf dem Heidsee

Die Wintersaison 2009/10 auf dem Heidsee ist beendet. Im Unterland blüht schon alles. Für heidseehunde.ch beginnt nun die Sommerpause. Falls es aktuelles zu berichten gibt, so erfolgt ein Update. Wir wünschen allen Lesern eine schöne Zeit.



12.03.2010  
Generelle Leinenpflicht für Hunde - ein Tierschutzproblem?

Leider gibt es derzeit in der Schweiz bislang noch wenig wissenschaftlich fundierte Informationen zum Thema Leinenpflicht. Eine Abhandlung zum diesem Thema vom Veterinärwissenschaftlichen Department der Tierärztlichen Fakultät München, finden Sie in der neuen Rubrik «Wissenschaftliche Erkenntnisse...»



08.03.2010  
Erfahrungen mit der Leinenpflicht Winter 2009/10

Insgesamt während vier Wochen konnten wir diesen Winter Erfahrungen mit der Leinenpflicht in der Ferienregion Lenzerheide sammeln. Vorweg, die von uns beanstandete Leinenpflicht auf dem Heidsee (und nur um diese geht es) zeigt, dass der rechtliche Vollzug kaum praktikabel ist.

Wie wir in Erfahrung bringen konnten, wurden zwar im Gebiet Heidseeareal vereinzelt Hundehalter, welche der Leinenpflicht nicht nachkamen, durch den Gemeindepolizisten mit einer Ordnungsbusse von CHF 100.- gebüsst. Dass auf der Seefläche selbst gebüsst wurde ist nicht bekannt und wir konnten während der ganzen Zeit, trotz unangeleintem Hund, keine Ordnungsbusse kassieren, obwohl wir doch gerne den Bussenbeleg als Zeichen der «Imageförderung für die Ferienregion Lenzerheide» an dieser Stelle veröffentlicht hätten.

Insofern ist also genau das spürbar, was mir ein einheimischer Politiker bereits letzten Winter gegenüber erwähnte, nämlich dass es auf der Lenzerheide Gesetze/Verordnungen gibt, die nicht praktikabel sind, bzw. nicht vollzogen werden. Und wie er dann im Nachsatz noch zutreffend meinte: «wir haben wenigstens ein Gesetz mehr».

Natürlich braucht unsere zweijährige Golden Retriever Hündin einiges mehr an artgerechtem Auslauf, als nur einige Runden auf dem Heidsee zu absolvieren, so dass viele mehrstündige Wanderungen in der Region stattfanden. Diese zum Teil sehr weiträumige Möglichkeit, welche das Winterwanderwegnetz bietet, ist als solches nicht zu beanstanden. Aber es gibt vielfach Situationen, wo derart ausgiebige Wanderungen zeitlich oder wettermässig nicht passen, so dass man je nach Wohnlage in der Region, gerne für einen einstündigen Spaziergang auch auf den stets gut erreichbaren Heidsee geht.

Nicht nur der Hund fühlt sich wohl unter gleichgesinnten, auch der Mensch ist gerne unter anderen Personen, denn Hundehalter finden untereinander unkompliziert und schnell interessante Kontakte. Dies gelingt auf dem Heidsee um einiges besser, als wenn man mutterseelenallein auf einsamen Pfaden, weit weg von der Zivilisation, unterwegs ist. Die Leinenpflicht auf dem Heidsee zwingt die Hundehalter jedoch zum ausweichen, teilweise mit dem Fahrzeug und sogar in andere Gemeinden, wie z.B. nach Lenz und Parpan. Anscheinend schickt man den Feriengast mit Hund lieber in die Verbannung. 

Aufgefallen ist, dass gegenüber der noch schönen Zeit ohne Leinenpflicht, viel weniger Hundehalter mit ihren Vierbeinern sichtbar waren. Es scheint so, dass die mit der schikanösen Leinenpflicht auf dem Heidsee ausgelöste negative Tourismuswerbung für die Ferienregion Lenzerheide, Früchte trägt.

Der Winter 2009/10 ist für uns auf der Lenzerheide abgeschlossen und nun freuen wir uns auf den im Unterland spürbaren Frühling. Dies alles ganz ohne politisch verordnete Schikanen für uns und den Hund.

Für die Zukunft bleibt die Hoffnung, dass dieses leidige Problem von politisch vernünftigen Kräften nochmals angegangen wird. Eine im Winter zeitliche Lockerung der Leinenpflicht auf dem Heidsee, analog zu der Gemeinde Davos, könnte zur Entspannung beitragen.



05.03.2010  
Neue Informationsbroschüren

Datei im PDF-Format...  Hundegesetz Kanton Zürich

Datei im PDF-Format... 
Hundeverordnung (HuV) Kanton Zürich

Datei im PDF-Format... 
BVET Hunde richtig halten



28.02.2010  
Wenig «Bock» auf die Unterländer

Auszug aus dem Zürcher Unterländer vom 27.02.2010:
Wenig «Bock» auf die Unterländer, Anklicken für grosses Bild...

Die Akzeptanz der Zürcher in Graubünden scheint nicht überall gross. Statt Nusstorte gibts Saures. Die Bündner haben viele treue Gäste aus dem Unterland verärgert. Schuld sind Aufkleber und Vermietzwang.

Mit lustigen Steinböcken im Werbespot will Graubünden Tourismus die Unterländer in die Berge locken. Doch gleichzeitig, so scheint es, haben die Bewohner des grössten Bergkantons den Unterländern die Liebe gekündigt. Davos ist laut Medienberichten mit unzähligen Anti-Zürich-Klebern zugepflastert und Silvaplana nötigt Ferienwohnungsbesitzer dazu, ihre Unterkunft an Dritte zu vermieten – wer sich weigert, bezahlt Strafe.




24.02.2010  
Nie mehr Skifahren in Davos oder nie mehr Ferien auf der Lenzerheide

Aus dem Forum von Ron Orp zum Thema Anti-Züri Hetze in Davos:

War für fünf Tage in Davos. Was man sich da als Zürcher alles bieten lassen muss ist unglaublich! Auf den Skibügeln sind Kleber befestigt mit durchkreuzten Zürcher Wappen. An der Bergstation machten sich zwei Angestellte über Zürcher und Deutsche lustig, dies übers Mikrofon an der Kasse. Im Pup wenn man sich als Zürcher erkennen gibt, heissts gleich man sei ein Arroganter Zürcher. Und wenn man im Service mal wirklich nett bedient wird, kam man davon ausgehen, das es ein Österreicher oder Deutscher ist, aber kein Einheimischer. Ich hab genug, gehe jetzt lieber in die Innerschweiz oder in den Kanton Bern Ski fahren. Und sicher nicht mehr nach Davos.

Aus 20 Minuten Online:
«Wenn die zu blöd sind, um zu merken, wer ihnen das Geld bringt, geht man nicht mehr hin», schreibt ein User. Das wäre verheerend: Die Zürcher machen den grössten Anteil der inländischen Touristen in Davos aus.

Blöd sind sie auf der Lenzerheide. Mit der schikanösen Leinenpflicht auf dem Heidsee werden auch hier Gäste vertrieben. Blöd deshalb, weil sie es wahrscheinlich nicht einmal merken oder wahrhaben wollen, dass immer mehr Hundehalter einen Bogen um die Lenzerheide machen, denn welcher lokale Politiker interessiert sich darum, was die «Touris» auf dem Heidsee beschäftigt...



Nala-Navaya feiert heute ihren zweiten Geburtstag23.02.2010 
Nala-Navaya feiert heute in Valbella ihren zweiten Geburtstag. Dazu gibt es etwas ganz leckeres.

Als besonderes Geschenk erhält sie zudem eine Tageskarte in Form einer 100 Franken Ordnungsbusse, für einen Tag unangeleinten Freilauf auf dem Heidsee. Diese wird eingelöst und bezahlt, sobald sich die Gemeindpolizei ernsthaft bemüht, auch auf dem Heidsee selbst Ordnungsbussen zu verteilen. Nur, versteckt im Streifenwagen um den See hinter den Bäumen zu lauern, gilt nicht. Es soll schon eine Leistung erbracht werden. Wir warten (unangeleint) auf dem See...



21.02.2010 
«Kein Herz für uns» Aktion Anti-Hunde/Gäste der Ferienregion Lenzerheide
 

Ferienregion Lenzerheide: Stick/Kleber kein Herz für uns...


Dass die auswärtigen Gäste und Zweitwohnungsbesitzer an vielen Orten in Graubünden (ausser zum zahlen) offensichtlich nicht beliebt sind, zeigen viele Beispiele der Vergangenheit und Gegenwart. Wenn nun die Davoser einen Anti-Züri Sticker/Kleber haben, dann soll auch die Ferienregion Lenzerheide nicht aussen vorbleiben. Ihr Verdienst für die schikanöse und im Grunde genommen unnötige Leinenpflicht auf dem Heidsee, mit der sie eine grosse Gästegruppe vor den Kopf stösst, soll damit «gewürdigt» werden.

Es zeugt beispielsweise schon von Verlogenheit, indem Lenzerheide Tourismus mit dem Hundeschlittenrennen auf dem Heidsee als den grossen Jahresevent wirbt und anderseits verärgert man eine Vielzahl von hundehaltenden Gästen, die mit ihrem Vierbeiner den weiträumigen Heidsee in den vergangenen Jahren als den idealen Begegnungsort mit anderen Hunden und deren Besitzer kennengelernt haben. Man darf sich nicht wundern, wenn die Leinenpflicht auf dem Heidsee mit zivilem Ungehorsam beantwortet und die Ferienregion Lenzerheide zukünftig gemieden wird.

Hier können Sie den Sticker/Kleber zum Weiterleiten an Freunde und Bekannte, als Banner für die Website sowie zum Ausdrucken und Ausschneiden in verschiedenen Grössen herunterladen.



19.02.2010 
Die Leinenpflicht in Ettingen ist rechtens

Die Gemeinde Ettingen/BL hat ihren Spielraum beim kommunalen Hundereglement zwar bis an die Grenzen des Zulässigen ausgereizt – es ist aber gesetzeskonform: Zu diesem Schluss kam gestern das Kantonsgericht und wies die Beschwerde einer betroffenen Hundehalterin ab.

Faktischer Zwang
Die Einsprecherin machte nun zuerst beim Regierungsrat und in nächster Instanz beim Kantonsgericht geltend, dass damit Bestimmungen des Tierschutzes verletzt würden: Die Hunde hätten praktisch nur noch auf Feldwegen freien Auslauf, weil «zumindest während der Vegetationsperiode auch im Kultur- beziehungsweise Landwirtschaftsland ein faktischer Leinenzwang» herrsche. Diese Einschränkungen behinderten auch die Sozialkontakte unter den Hunden.

Referent Christian Haidlauf wies in seinen Erörterungen aber darauf hin, dass der von der Einsprecherin angeführte Paragraf im Tierschutzgesetz den unangeleinten Auslauf nur «so weit als möglich» verlange – nicht aber in einer absoluten Form.

Die Anordnung einer Leinenpflicht für Wald und Siedlungsgebiet sei auch keine allzu grosszügige Anwendung des kantonalen Tierschutzgesetzes, das solche Massnahmen in «bestimmten Gebieten und Arealen» zulässt.

Kritische Anmerkungen
An diesem Punkt freilich hakten Haidlaufs Richterkollegen mit kritischen Anmerkungen ein. Dass die Gemeinde gleich für das ganze Siedlungsgebiet den Leinenzwang verlange, sei «vom Gesetz gerade noch gedeckt», sagte Beat Walther. «Mildere Möglichkeiten» wären allenfalls besser gewesen. Auch Markus Clausen sagte, der Leinenzwang «liesse sich allenfalls differenzieren».

Quelle: auszugsweise von Bazonline.ch

Die kritischen Anmerkungen der Baselländer Kantonsrichter zeigen, dass das Ettinger Leinenpflichtgebiet hart an der Grenze des noch zulässigen ist. Erfreulicherweise gibt es inzwischen Gemeinden, die ihre anfänglich rigiden Leinenpflichtzonen wieder lockern oder zumindest zu gewissen Zeiten den Leinenzwang aufheben. Etwas von dem man in der Ferienregion Lenzerheide nichts wissen will, obwohl der im Winter begehbare Heidsee, auch nach den Meinungen vieler Einheimischer, dem nicht entgegen stehen würde. Es grüsst der sture Steinbock...



18.02.2010 
Anti-Zürich Hetze in Davos

Anti-Zürich Hetze in DavosDie Zürcher sind in Graubünden offensichtlich nicht sehr beliebt. Überall in Davos hängen Aufkleber mit zürichfeindlichem Inhalt.

Die grosse Zahl Zürcher Touristen löst bei manchen Davosern Unmut aus. «I don't love Züri» steht auf den Klebern, die zurzeit auf vielen Davoser Sesselliften, Strassenpfosten und in Restaurants prangen. «Am Ticketschalter machen sich Angestellte der Bergbahnen über uns Zürcher lustig», berichtet ein Tourist gegenüber «20 Minuten», der vergangene Woche seine Ferien in Davos verbracht hat. «Als Zürcher fühlt man sich in einer Davoser Bar wie ein Deutscher in Zürich», sagt er zudem.

Dass die Zürcher den grössten Anteil der inländischen Touristen ausmachen, gefällt offenbar nicht allen Davosern. Der anonyme Initiant der Anti-Zürich-Kleber meint mit seiner Aktion für die Einheimischen zu sprechen. Die Zürcher seien bei den Davosern gar nicht beliebt, sagt er. 10'000 Aufkleber habe er für seine Kampagne drucken lassen.

Keine Freude an der Anti-Zürich-Hetze hat man bei Davos Tourismus. «Die Kleber sollten entfernt werden», sagt Sprecherin Cornelia Lindner.

Quelle: Presse diverse (Bluewin.ch - südostschweiz usw.)


In Davos macht sich der Landammann Hans Peter Michel, Sorgen über das Image, welches negativ unter der Klebaktion leidet (Bericht im Tele-Züri von heute). Derweil man auf der Lenzerheide ohne Skrupel eine Vielzahl von Feriengästen mit der Leinenpflicht auf dem Heidsee schikaniert. Vielleicht sollte man auf der Lenzerheide auch einmal eine imagefördernde Kleberaktion lancieren.

Wie wäre es z.B. mit: «Valbella/Lenzerheide: die hundefeindliche Tourismusregion».

Haben Sie eine andere Idee? Senden Sie uns doch Ihre Anregung über das Kontaktformular. Besten Dank.



16.02.2010 
Wer in den Suchmaschinen, wie z.B. Google zum Thema «Tourismus, Lenzerheide usw.» sucht, der findet den Link auf die Website von heidseehunde.ch in den obersten Rängen. Um die Suchergebnisse weiter zu optimieren, wurde nun noch eine weitere Domain parallel zu heidseehunde.ch aufgeschaltet: www.leinenpflicht.ch.

Die Statistik zeigt, dass tägliche viele Besucher aus dem In- und Ausland den Weg  auf unsere Homepage über die Suchmaschinen finden. Gut so, denn damit erfahren möglichst viele Leute davon, wie unfreundlich man mit potentiellen Feriengästen umgeht. So können diese von Anfang an andere Destinationen wählen, welche sich hundefreundlich ausweisen. Wie eine Gästebuchschreiberin treffend ausführt: «die Region Lenzerheide/Valbella muss mit ihrem lausigen Image leben».

Wir zählen seit der Lancierung von heidseehunde.ch (12. Dezember 2008) inzwischen über 25'000 Besuche. Herzlichen Dank für ihr Interesse und vergessen Sie nicht, uns weiter zu empfehlen.



31.01.2010 
Ausnahmsweise sind dieses Wochenende die sonst verhassten Hunde in der Tourismusregion Lenzerheide/Valbella willkommen, indem man mit dem heute stattfindenden Schlittenhunderennen auf dem Heidsee, die Vierbeiner zu Werbezwecken einsetzt. Geht es ums Geld, dürfen die Hunde gerne herhalten.

Es bleibt fragwürdig, ob ein solcher Anlass wirklich etwas zusätzliches bringt. Es wäre gescheiter, man würde das Marketing darauf auslegen, dass man der hundehaltenden Gästegruppe die Region attraktiv anbietet. Stattdessen vergrämt die schikanöse Leinenpflicht auf dem Heidsee viele Hundehalter.

Die Touristiker aber auch der einheimische Handel und das Gewerbe sollten sich vielmehr überlegen, wie viele Kunden ihnen mit der unsinnigen Leinenpflicht auf dem Heidsee inzwischen verloren gegangen sind. Was glauben Sie, warum hat Davos im August 2006 die zuerst totale Leinenpflicht um den Davosersee (Wildasyl) mit Leinenpflichtzeiten gelockert?



29.01.2010 
Inzwischen hat sich die Gemeinde Vaz/Obervaz durchgerungen, einen Hinweis zur Leinenpflicht auf ihrer Homepage anzubringen und gleichzeitig wurde das alte Merkblatt zur Leinenpflicht angepasst, indem die bisherige Umschreibung der Leinenpflicht auf gesamtes Wohngebiet mit «Bauzone» ergänzt wurde.

Die im letzten Jahr aufgestellten Hinweistafeln bei den Zugängen zum Heidseeareal wurden im Januar modifiziert. Sie tragen nun den Zusatz «Leinenpflicht». Man hat scheinbar bei der Gemeinde gemerkt, dass die bisherige Tafel zur Leinenpflicht eher als eine freundliche Bitte verstanden werden kann.

 

Neue Tafel zur Leinenpflicht rund um den Heidsee... Alte Tafel zur Leinenpflicht rund um den Heidsee...




27.01.2010 
Kampfhunde bleiben im Kanton Zürich verboten.
Das Bundesgericht hat eine Beschwerde von Clubs und Privatpersonen gegen das Kampfhunde-Verbot im Kanton Zürich abgewiesen.

Am 30. November 2008 nahm das Zürcher Stimmvolk ein Kampfhundeverbot an. Laut dem geänderten Hundegesetz dürfen im Kanton Zürich keine Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotential gehalten und gezüchtet werden. Zu diesen sogenannten Kampfhunden gehören American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Staffordshire Bullterrier. Auswärtige Halter von Kampfhunden müssen ihren Tieren einen Maulkorb umbinden und sie stets an der Leine halten, wenn sie im Kanton Zürich unterwegs sind.

Das Bundesgericht hat dieses Kampfhundeverbot nun abgesegnet und eine Beschwerde von drei Clubs von verbotenen Hunderassen und von drei Privatpersonen abgewiesen.


Als Halter eines Familienhundes ist man geneigt zu denken, hätte es doch besser diese «Kampfhunde» nie gegeben, denn es ist klar, dass wegen einigen wenigen Personen, die solche Hunde für ihre persönlichen Zwecke missbrauchten, die heutige Hysterie entstanden ist. Natürlich haben die Medien das ihre dazu beigetragen und profilierungssüchtige Politiker, insbesonders aus der CVP, haben die Chance genutzt, um alle Hunderassen zu verteufeln.

Es bleibt zu hoffen, dass Vernunft einkehrt und die zum Teil willkürlichen Leinenpflicht-Schikanen gelockert oder aufgehoben werden.



19.01.2010 
«Wir sind die auswärtigen Milchkühe von L..»

Im Tages-Anzeiger vom 18. Januar 2010 findet sich ein interessanter Artikel, der sich dem Thema der auszunehmenden Unterländer Zweitwohnungsbesitzer widmet. Das erwähnte Beispiel von La Punt im Engadin, könnte ebenso gut auf die Region Lenzerheide/Valbella zutreffen.

Auszugsweise:
«Wir sind anzahlmässig und finanziell die wichtigsten Gäste, aber man behandelt uns am miesesten», empört sich Hintermann und führt ein weiteres Beispiel an. So erhält jeder Gast des Hotels Krone ab der dritten Nacht ein Gratisabo für die Bergbahnen. Doch für die langjährigen Zweitwohnungsbesitzer gibt es nichts dergleichen.


Der Artikel thematisiert genau das Grundlegende, was hier in der Rubrik «Lenzerheide Tourismus» über das Gebaren auf der Lenzerheide geschrieben wurde.

Lesen Sie hier den Beitrag des Tages-Anzeigers...



18.01.2010 
Nach dem Beitrag vom 08.01.2009 sowie einem Mail an Lenzerheide Tourismus, hat man sich inzwischen dazu bequemt, auf der Website von Lenzerheide Tourismus, unter der Rubrik «Winterwandern, Nordic Walking» auf die Leinenpflicht hinzuweisen. Das PDF-Merkblatt ist aber unpräzis, wird doch die genaue Umschreibung des Wohngebiet (teilweise auch mit Siedlungsgebiet betitelt) mit «Bauzonen», nicht erwähnt.

Wie andere Hundehalter die Hinweistafeln am See empfinden, kann man im Gästebuch nachlesen...



08.01.2010 
Schweiz Tourismus schreibt auf ihrer Website MySwitzerland unter dem Titel:


«Ferien mit dem Vierbeiner - Die Schweiz hat ein Herz für Tiere»

«Ferien mit dem Vierbeiner - Die Schweiz hat ein Herz für Tiere»  //   Anklicken für grosse Abbildung...
Ferien - für die Katz
Viele Wintersportler freuen sich jetzt auf ein paar schöne Skitage. Doch oft stellt sich die Frage: Wohin mit dem Haustier? Häufig sind Hund oder Katze im Feriendomizil nicht erwünscht. Und nicht selten landet der treue Vierbeiner in einer teuren Pension oder gar im Tierheim.

Graubünden - ein Herz für Tiere

Wie gut, dass die Schweiz ein Herz für Tiere hat. So bieten zahlreiche Winterdestinationen spezielle Hunde-Loipen an. Alleine in Graubünden können Langläufer auf rund 74 Kilometern gemeinsam mit ihrem vierbeinigen Freund durch die verschneiten Wälder und Wiesen gleiten.


Dass Hunde in der Ferienregion Lenzerheide/Valbella nicht mehr erwünscht sind, zeigt die willkürliche Leinenpflicht auf dem Heidsee. Die Website der Gemeinde Vaz/Obervaz sowie die von Lenzerheide Tourismus hält sich zur Leinenpflicht bedeckt. Man findet über die Suchfunktion nichts zu Hunden oder Leinenpflicht. Das schlechte Gewissen gegenüber den betroffenen Gästen scheint gross. Auch die seit letztem Jahr aufgestellten wenigen Hinweistafeln rund um den Heidsee, suggerieren dem Besucher eher, dass man darum «bittet», Hunde an die Leine zu nehmen, als dass man die explizite Leinenpflicht als «Gebot» statuiert.

Von einer speziellen Hunde-Loipe auf der Lenzerheide, kann der Langläufer mit Hund nur träumen. Ein Herz für Tiere? Wohl kaum, bei der Hundephobie einiger lokaler Politiker-/Innen...



05.01.2010
Der Heidsee ist seit gestern Montag begehbar. Bei sehr sonnigem Wetter führte der heutige Heimweg von einem ausgedehnten Winterspaziergang zurück über den See. Wenig Spaziergänger und knapp eine handvoll Hunde waren am frühen Nachmittag anzutreffen.

Die Akzeptanz zur Einhaltung der Leinenpflicht ist - verständlicherweise - gering. Vielleicht wäre doch so ein schickes Polizei-Schneemobil etwas für die Vaz/Obervazer Gepo (Gemeindepolizei), um Jagd nach unangeleinten Hunden auf dem Heidsee zu machen...





02.01.2010
Zur allgemeinen Lage
Bereits im letzten Sommer feststellbar und es bestätigt sich auch jetzt: es sind weniger Hunde auf der Heide anzutreffen. Bestimmt erfreulich für die lokalen Heidner-Hundehasser, jedoch kaum für den Tourismus, denn es hat nicht nur weniger Hundehalter, auch die sonstige Gästeschar ist spärlicher geworden.

Bei den Hundehaltern denen man begegnet, handelt es sich meistens um Einheimische und Ferienwohnungsbesitzer. Das rege Besucherinteresse sowie die gute Verbreitung unserer Website (über 21'000 Besuche innert einem Jahr seit der Aufschaltung) und die Infokampagnen der letzten Monate, zeigen ihre Wirkung. Es gibt genügend andere Orte im In- und Ausland, um einen schönen und erholsamen Urlaub mit seinem Hund zu verbringen. Die Lenzerheide kann man ohne weiteres meiden.

Es scheint, als verbünde sich derzeit der Heidsee mit den Hunden nach dem Motto: wenn Hunde nicht freilaufen dürfen, so gibt es auch keine Spaziergänger und Langläufer, die den See nutzen können, denn er ist diesen Winter bislang noch nicht begehbar.

Bleibt es bei den tiefen Temperaturen wie heute morgen auf dem Rundgang bei minus 20.8°, wird auch die Eisdecke bald genügend fest sein, um den See freizugeben. Es wird dann interessant werden zu verfolgen, wieweit die Heidner Gendarmerie der Durchsetzung der Leinenpflicht auf dem Heidsee Nachachtung verschaffen kann. Wahrscheinlich wird es wohl so herauskommen, wie ein einheimischer Politiker sich bereits im letzten Winter äusserte: «Wir haben einen Artikel im Polizeigesetz, der nicht durchsetzbar ist».

Interessant ist der Vergleich mit dem Winterwanderweg entlang dem Golfplatz nach Lenz. Da tummeln sich heute Sonntag bei schönstem Wetter viele Spaziergänger und freilaufende Hunde, teilweise auch in unmittelbarerer Nähe zur Loipe, und alles läuft wie seit Zig-Jahren, absolut problemlos nebeneinander ab. Nur auf dem Heidsee selbst soll das nicht gehen. Da muss sich niemand wundern, wenn die Leinenpflicht auf dem Heidsee ignoriert wird. Der zivile Ungehorsam lässt grüssen...



25.12.2009
Das Pitbull-Syndrom
Irrationale Ängste beherrschen immer mehr die öffentliche Wahrnehmung. Aufgeblasen zur Hysterie durch Medien und Politik ebnen sie den Weg für bürokratische Regelungen und Einschnitte in die Freiheit. Die Jagd auf einen Sündenbock kann beginnen.

Die so genannte Kampfhunde-Debatte wird mit grosser Leidenschaft geführt. Schlachtfelder sind die Medien, die Parlamente, die Internetblogs und die Stammtische. Ein Nährboden dafür bestand schon länger. Hysterisierende Berichte aus Medien befeuerten schon zu Beginn der Neunziger Jahre eine aktivistische Politik und eine ins Obsessive gesteigerte Angst vor sogenannten Kampfhunden, insbesondere dem Pitbull. Die Macht, mit der sich die Debatte um das Gefährdungspotential von Hunden in der Öffentlichkeit entfaltete, verlor immer mehr den Bezug zur realen Gefahr, die von Kampfhunden oder Hunden generell ausgeht.

Wahrscheinlich stehen solcherlei übersteigerte Ängste ganz im modernen Zeitgeist. Involviert sind Gefühle, Medien, Politik – und irgendwie die Unfähigkeit, mit Gefahren, die nun mal das Leben birgt, umzugehen. Ein allumfassende Sicherheitsdenken könnte man sogar als den tieferen soziologischen Grund bezeichnen, auf dem die Kampfhunde-Debatte erst richtig zu spriessen vermochte. Die Medien, die Politik und einfach die Emotionen der Menschen haben das Pflänzchen Hysterie gedüngt, dass es zu einem garstigen Strauch wachsen konnte. War es in den von der amerikanischen Expertin Karen Delise geschilderten Hunde-Hysterien früherer Zeiten mehr die Sensationslust, das Gruseln vor einer bestimmten Rasse – so ist es heute mehr die illusionäre Forderung, dass Hunde immer lieb zu sein haben und von ihnen keine Gefahr ausgehen dürfe.

Ein Buch über die aktuelle Kampfhunde-Debatte.
Das Pitbull-Syndrom, Autor Stefan Burkhart, ISBN 978-3-8370-4580-2



23.12.2009
Die Abschreckung funktioniert...
Beim googeln in einem englischsprachigem Internetforum gefunden:
 

Dog-friendly hotels in Lenzerheide region?
I'm looking to book a ski weekend over Easter for my family of four plus dog. I have discovered that Swiss hotels are not so welcoming to pets. Can anyone recommend a good website for locating pet-friendly hotels in the Lenzerheide region or in that area of CH (eg Davos, Klosters, Laax, etc.)
Re: Dog-friendly hotels in Lenzerheide region?
You should be aware that Gemeinde Vaz/Obervaz voted on 30 Nov 2008 to require dogs to be kept on-lead in public in the entire Heidsee area (part of the Lenzerheide region). What was previously a very dog-friendly resort has apparently become less so lately.

So you might want to choose a hotel outside this area.



19.12.2009
Bauzonen
Die im Polizeigesetz unklar formulierte Leinenpflicht im «gesamten Wohngebiet» wurde aufgrund unserer Intervention vom letzten Winter mit «Bauzone» (siehe Protokoll Gemeinderatssitzung vom 20.01.2009) präzisiert. Nun stellt sich die Frage, wo sind die Bauzonen, bzw. wo sind eben keine, in denen man den Vierbeinern freien Auslauf gewähren kann?

Auszug aus dem Protokoll betrf. Bauzone

Den offiziellen Zonenplan mit den Bauzonen der Gemeinde Vaz/Obervaz findet man im Internet. Die Karte zeigt noch einige wenige Flecken, umschlossen vom Wohngebiet.
 

Zonenplanausschnitt Valbella, nördlich Canols (hellgrün = Landwirtschaftszone):

Zonenplanausschnitt Valbella, nördlich Canols...




07.12.2009
Statt auf dem Heidsee, ab in den Wald?
Leider nicht auf der Lenzerheide (Vaz/Obervaz), dafür in anderen Regionen gibt es in Sachen Leinenpflicht vernünftige Lösungsdialoge für ein Mit- und nicht Gegeneinander. Sowohl in Arbon/TG (siehe unter Aktuelles vom 17.11.2009), wie auch in anderen Orten, ist nach der ursprünglichen Hysterie, eine Beruhigung eingekehrt, mit dem Resultat, dass überschossene Restriktionen gelockert werden.

Vermutlich wird man auf der Lenzerheide erst dann zur Einsicht kommen, dass der überblickbare Heidsee für freilaufende Hunde besser geeignet ist, wenn die Hunde im Winter in den Wäldern rund um den See herumtollen (vielfach Wildruhegebiete) und die Wildtiere aufschrecken. Es reicht völlig, wenn dies Variantenfahrer tun; es braucht dazu nicht auch noch die Hundehalter.



17.11.2009
Lockerung der Leinenpflicht in den Wintermonaten
Arbon/TG – Von November 2009 bis Ende März 2010 wird die Leinenpflicht für Hunde punktuell gelockert.

Nach Gesprächen mit Vertretern der Hundehalter hat sich der Stadtrat wie schon im Vorjahr entschieden, die Hundeleinenpflicht in der Zeit von November 2009 bis Ende März 2010 teilweise zu lockern. Das heisst, derweil die Leinenpflicht prinzipiell bestehen bleibt, dürfen Hunde auf dem Areal Seeparksaal sowie rund um den Weiher frei herumlaufen. Die Lockerung der Hundeleinenpflicht wird allerdings nur unter dem Vorbehalt genehmigt, dass Hundebesitzer auf Spaziergänger und Freizeitsportler Rücksicht nehmen und ihren Hund im Zweifelsfall, trotz anderslautender Regelung, an die Leine nehmen.

Die Lockerung der Leinenpflicht über den Winter ist zugleich eine zweite Chance für Hundehalter um zu zeigen, dass ein Miteinander auch ohne Leinenpflicht möglich ist. Zeigt sich, dass der Umgang zwischen Hundehalter und Nicht-Hundebesitzer von Rücksichtnahme und Verständnis geprägt ist, so wird der Stadtrat im Frühling 2010 darüber beraten, ob er eine weitere Liberalisierung der Leinenpflicht ins Auge fassen will.
Medienmitteilung



14.11.2009
Die gefährliche Summe des Totalen
Leinenpflichten werden in unterschiedlichen Rechtserlassen geregelt, z.B. im kommunalen Polizeireglement, im Hundegesetz, im Jagdgesetz, oder Bestimmungen zum Naturschutz. Dies hat zur Folge - und ist auch nicht zu eliminieren -, dass die Massnahme stets einzeln beurteilt und oft auch von unterschiedlichen Departementen behandelt wird. So erscheint eine Leinenpflicht unter der Einzelbetrachtung oft als zumutbar. In der Gesamtbetrachtung aller Leinenzwänge führen sie aber immer häufiger zu unangemessenen Einschränkungen einer Minderheit. Eindrücklich zeigt die Beschwerde gegen das Hundereglement der Gemeinde Ettingen (BL) auf, dass nicht einzelne Massnahmen, sondern die Summe des Totalen berücksichtigt werden muss.
www.lexcanis.ch



17.10.2009
Aktion «Hunde tun uns gut!»

Aktion «Hunde tun uns gut!»Helfen Sie mit!

wenn der Skifahrer, der Hundehalter wäre....

Haben Sie ihr Leumundszeugnis und Ihren Straf-registerauszug für Ihre nächste Ski-Saison schon bestellt? Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse dargelegt? Ihren Versicherungsnachweis vorgelegt oder eine Kaution hinterlegt? Sind Ihre Skis und Sie als Halter in der zentralen Datenbank registriert? Ihre bevorzugte Marke wurde verboten. Sie ist zwar sehr tauglich, aber sie hatte die falsche Form und Farbe. Ähnliche aussehende Typen sind ebenfalls verboten.

wenn der Velofahrer, der Hundehalter wäre....

Was wäre wenn Sie beim Velofahren stürzen. Sie müssten Ihr offenes Knie selbst melden und wären verpflichtet Auskunft zu erteilen. Sie erhalten schriftlich Anweisungen wie sie besser Velofahren zu haben, mit der Androhung, dass Sie beim nächsten Mal zum Test aufgeboten werden oder gleich die Zerlegung Ihres Velos erfolgen wird. Sie sind registriert.

Was machen Sie jetzt? Hier zum Unterstützungskomitee >>



03.05.2009
Aktueller Update unter Behördenkontakt.

Heidseehunde.ch macht nun Sommerpause. Gibt es in dieser Zeit etwas aktuelles zu berichten, so erfolgt ein Update. Andernfalls starten wir wieder auf die Wintersaison 2009/10 hin. Wir wünschen allen Lesern eine gute Zeit.



12.04.2009
Ettingen/BL: Beschwerde betr. faktischer genereller Leinenpflicht eingereicht. Mit Beschluss vom 10.03.2009, genehmigte die Ettinger Gemeindeversammlung ein neues Hundereglement mit einer neuen Leinenpflicht im gesamten Siedlungsgebiet. Die couragierte Ettinger Hundehalterin Marlise Ritter reicht Beschwerde beim Regierungsrat ein. Gerügt werden Kompetenzüberschreitungen der Gemeinde, wie auch Verstösse gegen Art. 70, 71 und 73 Abs. 1 des eidg. Tierschutzgesetzes.

Mehr unter: http://www.lexcanis.ch/Ettingen.htm



04.04.2009
Noch im Februar frohlockte man, wie super es im Tourismus lief. Nun ist es klar: Graubünden verbuchte im Februar 2009 die stärkste absolute Gästeeinbusse mit einem Minus von 90'000 Logiernächten oder 9.7%. Dass die Krise ihre Spuren im Tourismus zurücklassen wird, wurde hier schon im Dezember erwähnt, als noch Champagnerstimmung herrschte.

Man kann davon ausgehen, dass bei den 90'000 fehlenden Logiernächten im Kanton (wie viele auf der Lenzerheide?) sicher auch einige ausbleibende Hundehalter in der Tourismus Region Lenzerheide dazu gehören.

Die Bündner Gastwirte rechnen in diesem Jahr mit einem Umsatzrückgang von über 20%. Ob das hilft, die auch bei einigen Lenzerheidner Gastwirte gepflegte Arroganz zu brechen? Wie auch immer, die Abwärtsbewegung hat erst spürbar begonnen. Es bleibt abzuwarten, wie das Klagelied dann Ende Jahr erklingt.



17.03.2009
Heute erhielten wir vom Mediendienst der Kapo Graubünden noch folgende Antwort aufgrund unserer Anfrage betreffend dem Beitrag vom 24.02.2009:

Die Kantonspolizei Graubünden hat den Vorfall vom 22. Februar 2009 rapportiert. Gemäss Zeugenaussagen konnte ein Hund beobachtet werden, der das Reh jagte. Der Besitzer des Hundes konnte bisher allerdings nicht eruiert werden. Daher wurde die Strafuntersuchung gegen Unbekannt eröffnet.

Wie schon im Gästebuch erwähnt, hat es kein Wild auf dem Heidsee. Das Reh muss im Wald südlich des Soleval aufgestöbert worden sein. Das Gebiet ist als Wildruhezone aufgeführt. Dort sollten sich weder Hunde (mit oder ohne Leine), noch Spaziergänger aufhalten. Da der Hundehalter wohl kaum eruierbar sein wird, lässt sich über das wie und warum nur spekulieren, womit das Thema an dieser Stelle erledigt ist. Immerhin zeigt der Vorfall, dass die Bewegungsräume ohne Leinenpflicht im Winter (unter Beachtung der Wildruhezonen) eben nicht so gross sind, wie von einigen propagiert.



25.02.2009
Man darf einfach nicht locker lassen und so fand heute Vormittag auf meinen Wunsch hin, eine weitere Aussprache im Gemeindehaus Lenzerheide statt. Beteiligt waren diesmal die Frau Gemeinderatspräsidentin, Adelina Rischatsch, sowie der Gemeindepräsident, Herr Urs Häusermann. Ziel war es, in der Angelegenheit weiterzukommen. Dass dabei, unter Kenntnis der Rechtslage, auch Kompromisse geschlossen werden müssen, ist ein Teil unserer Demokratie, dient letztendlich aber der Sache mehr, als das sture festhalten an einer Position.

Was genau vereinbart wurde, wird in den nächsten Tagen in der Rubrik Behördenkontakt publiziert.



24.02.2009
Heute sollte zum Vorfall vom Sonntagnachmittag mit dem Reh auf dem Heidsee berichtet werden. Noch laufen die Abklärungen über die Medienstelle der Kantonspolizei Graubünden. Sobald ein gesichertes Ergebnis vorliegt, wird hier informiert.



Nalas erster Geburri...23.02.2009
Unsere Goldi-Dame Nala-Navaya of Golden Olwyn feiert ihren ersten Geburtstag. Dafür gibt es ein feines Geburtstagsmenü (gebratenes Pouletbrüstchen)...

Heidseehunde.ch wurde seit der Aufschaltung am 12.12.2008 inzwischen mehr als 10'000-mal besucht. Herzlichen Dank für ihr damit bekundetes Interesse. Trotzdem nicht vergessen, heidseehunde.ch weiterhin überall bekannt zu machen. Bequem geht dies auch mit dem Empfehlungs-Link.



22.02.2009
Sonntagnachmittag. Etwas trübe Stimmung am Himmel, dafür aufgeheiterte Passanten auf dem See. «Hat der Hund Freude am herumtollen im Schnee», «Darf ich den Hund streicheln?», «Ist das ein schöner Hund», usw. usf. Leute, die nicht phobiebehaftet mit grimmigen Gesicht herumlaufen, sondern solche, die ein normales Verhältnis zu Hunden haben. Klar doch, unsere Goldi-Dame «Nala» ist schon eine mit einem liebenswerten Blick. Eben typisch Golden Retriever. Auch ein Grund, weshalb wir uns wieder für einen Goldi entschieden haben, weil man mit diesen gutmütigen Familien-Hunden keine Probleme im Alltag hat, weder mit Menschen noch mit anderen Vierbeinern. Ausser man trifft auf krankhafte Zeitgenossen, die meinen sie müssen jeweils einen dummen Spruch loslassen oder solche, die mit nicht sozialisierten, giftig-kläffenden Hunden, (an der Leine!) herumlaufen.

Das untenstehende Bild zeigt eindrücklich, wie willkürlich und unverhältnismässig die «Leinenpflicht auf dem Heidsee-Areal» sich präsentiert. Nichts anders als eine Schikane und daher wird diese auch nicht durchsetzbar sein...
 

Sonntag, 22. Februar 2009 auf dem Heidsee...




20.02.2009
Doch kein Verbot einzelner Hunderassen - Nationalratskommission zieht ihren früheren Vorschlag zurück. Die NZZ-Online berichtet heute:

Nach dem Widerstand in der Vernehmlassung ist die nationalrätliche Wissenschaftskommission von der Idee des Verbots einzelner Hunderassen abgekommen. Stattdessen will sie in einem eigenen Hundegesetz die Halter verstärkt in die Pflicht nehmen.

(sda) Ein eidgenössisches Hundegesetz soll landesweit für ein problemloses Zusammenleben von Mensch und Hund sorgen, ohne dass bestimmte Rassen verboten werden. Mit 14 zu 5 Stimmen hat eine Nationalratskommission dieses Gesetz verabschiedet.

Das Gesetz nimmt in erster Linie die Besitzer und Züchter in die Pflicht. Hunde sind so zu halten, dass sie weder Menschen noch Tiere gefährden. Sie dürfen nicht auf Aggressivität gezüchtet werden. An sensiblen Orten wie auf Schulanlagen und Pausenplätzen, in öffentlichen Gebäuden und an verkehrsreichen Strassen besteht Leinenpflicht.

An einer so definierten Leinenpflicht, die übrigens andere Gemeinden in Hundegesetzen oder Verordnungen bereits kennen, ist nichts auszusetzen. Hoffen wir, dass ein vernünftiges eidgenössisches Hundegesetz den Hundehassern der Lenzerheide den Garaus machen wird.



19.02.2009
Verschiedentlich wurde die Frage gestellt, warum die Thematik «Leinenpflicht auf dem Heidsee-Areal» im Internet abgehandelt wird.

Das Internet ist die grösste, schnellste und weltweit die am meisten verbreitete Informationsquelle schlechthin. Es ist eins der effektivsten Mittel, demokratisch legitimierten Bürgerprotest zu organisieren. Im Gegensatz zu früheren Unmutsäusserungen mittels Leserbriefen im Novitats, welche bis der Rauch sich gelegt hat einfach ausgesitzt wurden, ist das mit dem Internet nicht mehr möglich. Äusserungen im Internet treffen besonders tief, weil sie mediumbedingt dauerhaft, international verbreitet und von den Betroffenen in ihrer Reichweite weder steuer- noch erkennbar sind. Kommt dazu, dass man durch geschickten Seitenaufbau eine gute Indizierung in den Suchmaschinen erreicht, so dass die Website von heidseehunde.ch auch bei vielen indirekten Anfragen (Beispiel) präsent werden und so für eine weitere Verbreitung des Anliegens sorgen.

Das Internet ist mächtig. Der neue US-Präsident Barack Obama hat es vorgemacht: Mit dem Internet kann man auch Wahlen gewinnen. Das müssen wir nicht, aber die Hundehasser und die lokalen Politiker aus der Ferienregion Lenzerheide/Valbella, die sich für die Schikanen gegenüber den Hundehalter verantwortlich zeigen, werden durch die Berichterstattung an den Pranger gestellt. Eines ist dabei sicher. Dem Image der Region ist dies nicht förderlich und je länger die Aktion anhält, umso mehr Leute werden davon Kenntnis nehmen. Und was einmal tief sitzt, vergisst sich auch nicht mehr so leicht.

Beispiele zum Ergreifen adäquater Gegenmassnahmen gegen die Willkür sind hier aufgezeigt.

Die Bilanz unserer Arbeit darf sich sehen lassen. Nächste Woche, also rund 10 Wochen nach der Lancierung von heidseehunde.ch, werden mehr als 10'000 Besucher die Site abgerufen haben. Noch schöner ist aber die Tatsache, dass die «Leinenpflicht Heidsee-Areal» seit Dezember 2008 nicht vollzogen wurde.

Was der nächste Winter bringen wird, steht noch in den Sternen (damit Sie auf dem laufenden bleiben, melden Sie sich einfach beim Info-Bulletin an). Wir werden die Protestaktion weiter ideenreich und kreativ fortsetzen...



18.02.2009
Am Mittwoch fand ein Telefonat mit dem Gemeindepräsident, Herr Urs Häusermann statt. Mehr dazu in der Rubrik Behördenkontakt.



17.02.2009
Das "Neue Bülacher Tagblatt" berichtet in der heutigen Ausgabe der Hundeserie «Therapiehunde bringen beeinträchtigten Menschen Freude, Zuneigung und Abwechslung»:

Helferin Joya weiss, was sie will
Joya ist einer von rund 500 Therapiehunden, die momentan in der ganzen Schweiz im Einsatz sind. Zusammen mit ihrer Besitzerin Sibylle Stoll bildet sie seit sieben Jahren ein Team. Anders als zum Beispiel Blindenhunde, wo die Organisation den Hund stellt, arbeiten Therapiehundeleiter mit dem eigenen Tier. Mögliche Einsatzgebiete sind neben Alters- und Pflegeheimen, Spitälern, Sonderschulen auch Kindergärten, Behindertenheime, psychiatrische Kliniken; aber auch Sterbehäuser oder Gefängnisse. Therapiehunde werden auch in direkter Zusammenarbeit mit Ergo-, Physio-, Sprachtherapeuten, Ärzten und Psychiatern eingesetzt.

Ganzer Artikel zum nachlesen

Warum nicht einige der Vaz/Obervazer Politiker einer Hunde-Streicheleinheit Therapie unterziehen?



16.02.2009
In ca. einem Monat ist das Thema «Leinenpflicht Heidsee-Areal» für den Winter 2008/09 erledigt, denn dann werden die ersten Föhnstürme den See langsam aber sicher wieder auftauen.

Es kann aber nicht sein, dass wie man es derzeit handhabt, ein Gesetz hat, dieses aber nicht vollzieht. Mir wurde vor einigen Tagen aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt, dass dem so ist. Es wird nach wie vor nicht gebüsst. Auch bemüht man sich vor Ort nicht, speziell auf die Leinenpflicht auf dem Heidsee-Areal hinzuweisen. Die scheinbar vorbereiteten Hinweistafeln motten vor sich hin.

Die anfänglich ins Auge gefasste Volksinitiative ist vom Tisch. Der Ansporn unter den einheimischen Hundehaltern - die allein können das nur machen - ist schnell verblasst. Man redete zwar gerne lautstark mit, aber wenn es dann um konkretes geht, dann bleibt leider nicht mehr viel übrig.

Somit verbleibt nur der Weg, dass vernünftige Politiker bzw. der Gemeindevorstand aktiv wird. Meines Erachtens wäre es sinnvoll, man würde den Hundeartikel aus dem jetzigen Polizeigesetz in ein Hundegesetz oder eine Hundverordnung migrieren, über die dann die Stimmbürger von Vaz/Obervaz separat abstimmen. Der Kompromiss zur Entspannung der Lage bestünde darin, dass die jetzige «Leinenpflicht auf dem gesamten Heidsee-Areal» auf das Lido und den nördlichen Kiosk (Canols) beschränkt wird. Alles andere bliebe unverändert.

Bislang zeigt sich zwar noch kein Ansatz zu einer solchen Lösung ab (es ist auch erst ein Gedanke), aber es würde dem ganzen dienlich sein, wenn auf die nächste Wintersaison hin, eine Deeskalation der jetzigen - für beide Seiten unbefriedigenden - Situation erfolgen würde.



15.02.2009
Ein schöner Sonntag mit viel Sonne. Morgens um halb zehn, waren ausser einigen Hundehalter ganz vereinzelt eine Handvoll Spaziergänger auf dem Heidsee anzutreffen. Die Hunde genossen das herumtoben - selbstverständlich ohne Leine.

Sowohl gestern wie heute ergaben sich interessante Gespräche mit Einheimischen (mit und ohne Uniform). Die Erläuterungen über den «Heidner-Filz» oder nennen wir es auf neudeutsch auch die «Heidner Netzwerk-Connection», waren aufschlussreich.

Interessant ist auch, dass seit Dezember 2008, wo mit Einheimischen Gespräche geführt wurden, noch keiner die Leinenpflicht auf dem Heidsee angemessen fand (man habe dem Polizeigesetz zugestimmt, sei aber nicht für die Leinenpflicht). Es scheint, dass die (wenigen?) Lenzerheidner Hundehasser und Miesepeter lieber zu Hause hocken...
 

Sonntag auf dem Heidsee, 15. Februar 2009...




14.02.2009
Im Novitats vom 13. Februar 2009b erschienen zwei Leserbriefe zum Thema Tourismus auf der Lenzerheide. Ich hatte bereits vorab hier meinen Kommentar publiziert.

Zitat aus dem Leserbrief von S. und F. Keller, Valbella:
«Was kümmern uns die Ferienhausbesitzer, die kommen ja so oder so.» Natürlich stimmt das, wir kommen tatsächlich so oder so, denn die Region ist in mancher Hinsicht unübertrefflich, und wir sind und bleiben in allen Belangen loyale Kunden. Aber bitte strapaziert unsere Loyalität nicht übermässig.


Ich meine, wer eine Ferienwohnung hat, wird diese wegen der schikanösen Leinenpflicht und der sonst gepflegten Arroganz kaum verkaufen. Aber wie schon an anderer Stelle erwähnt: Es gibt keinen Grund mehr, unnötig Geld in der Region auszugeben. Wenn die Lenzerheide Bergbahnen unsinnige Top Cards verkaufen, damit man an anderen Orten im Kanton Skifahren kann, so macht es mehr Spass, 1-2 Mal pro Woche in Chur zu shoppen. So braucht man ausser der täglichen Milch und frischem Brot, hier oben nichts mehr einzukaufen. Einkäufe für Sportartikel usw. tätigt man sowieso günstiger im Unterland. Einkaufen wo der Kunde noch König ist und nicht Bittsteller! Am meisten wirkt es jedoch, wenn die Ferienwohnungsbesitzer ihre fälligen Erneuerungen für Wohnung und Haus ins Unterland vergeben.

Es gibt für Hundehalter derzeit keinen Grund, gegenüber der Region Loyalität zu zeigen. Lasst die Hunde bellen - die Zeit der harmonischen Streicheleinheiten sind vorbei. Geniessen kann man die schöne Umgebung auch mit «lauwarmen Betten»...



12.02.2009
Zwei Monate alt ist heute heidseehunde.ch. Die Hundehasser aus der Tourismusregion Lenzerheide dürften inzwischen mit ihrer schikanösen Leinenpflicht, sowohl im In- wie auch im Ausland, bekannt geworden sein.

Auch wenn sich nach der letzten Gemeinderatssitzung bislang nichts weiter bewegt hat, so kann, aufgrund der Internetpräsenz von heidseehunde.ch, immerhin von einer «angemessenen Imageförderung»,  ausgegangen werden. Jeder betroffene Hundehalter kann somit selbst entscheiden, ob er einen weiten Bogen um diese hundeunfreundliche Ferienregion macht.


 

Statistik heidseehunde.ch seit 12.12.2008:
Besucher Aufgerufene Seiten Download PDF-Dateien
8650 44750 2714 MB

 

heidseehunde.ch wird zu diesen Tageszeiten am häufigsten besucht:
Serverzeiten: zu welchen Zeiten wird die Sitee besucht...


 

10.02.2009 
Die NZZ am Sonntag sowie die NZZ Online-Ausgabe berichtete zu zwei Themen:

-> Zürcher Hundegesetz vor Bundesgericht

Kontroverse um Leinenpflicht für Hunde auf der Lenzerheide
Entrüstung hat die Einführung der Leinenpflicht für Hunde auf dem Areal des Heidsees (GR) provoziert. Mit einem neuen Polizeigesetz hat das Gemeindeparlament von Vaz/Obervaz auf den vergangenen 1. Dezember diese Regelung erlassen. Ein Verstoss gegen die Vorschrift wird mit 100 Franken Busse geahndet. Die gefrorene Seefläche ist im Winter bei einheimischen und auswärtigen Hundehaltern beliebt, weshalb das Leinenobligatorium in diesen Kreisen heftige Reaktionen auslöste. Auf einer Internetseite organisierte ein langjähriger Gast aus dem Kanton Zürich, der in Valbella ein Haus besitzt, Widerstand gegen die Vorschrift. Einheimische, die eine Volksinitiative gegen die Leinenpflicht angekündigt hatten – dafür sind in Vaz/Obervaz 200 Unterschriften von Gemeindeeinwohnern nötig –, sind inzwischen von diesem Vorhaben abgekommen, weil sie bedroht und beschimpft worden seien, wie jemand aus der Gruppe sagt. (asc.)



09
.02.2009 
Über 10'000 Besucher an der «Hund 09» in Winterthur. Besten Dank an alle, welche für die Hundehasser aus der Ferienregion Lenzerheide «Werbung» machten.



08
.02.2009 
Gino Bläsi, Präsident von Lenzerheide Tourismus, zeigt sich besorgt um das Image der Ferienregion Lenzerheide. Hier weiterlesen...



05
.02.2009 
«5 Sterne für 4 Pfoten», so wirbt beispielsweise das Hotel Klosterbräu in Seefeld/Tirol. Ich staune bei meinen Recherchen im Internet immer wieder, wie ausländische Ferienorte und Hotels die hundehaltenden Gäste herzlich willkommen heissen. Eine Wohltat gegenüber den Hundehassern aus der Ferienregion Lenzerheide. Auch die hiesigen Hotels könnten einmal über den Zaun gucken, um zu sehen, wie man sich vorteilhaft präsentieren kann.



04
.02.2009 
Im Novitats vom Freitag, 30. Januar 2009 erschien ein Leserbrief zum Thema Leinenpflicht.



31
.01.2009 
Heute fiel mir eine Prospektbeilage im Tagi Magazin auf: «hohe Berge weites Meer, Allgäu & Nordsee». Die Region Oberstdorf im Allgäu macht Reklame für ihr schönes Gebiet in den Allgäuer Alpen. So weit so gut. Und wie steht es mit den Hunden? Die Internetseite von Oberstdorf gibt umfassend Auskunft, wenn man unter Suche «Hunde» eingibt.

Da gibt es eine Menge von Hinweisen für Hundebesitzer. Man merkt sofort, dass hier keine Hundehasser wie auf der Lenzerheide, am Werk waren.

Liebe Hundebesitzer,
für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass auch Hunde in Oberstdorf willkommen sind!


... steht als erstes geschrieben und weiter unten im Text:

Na also, das ist doch was. So wie in Oberstdorf, gibt es in Bayern und auch in Österreich viele schöne Feriengebiete, die auch den Hundehalter als Gast zu schätzen wissen und ihn willkommen heissen.

An diesem Flyer können sich die Tourismus-Heinis der Lenzerheide noch ein Beispiel nehmen.

Immerhin ist es doch gut zu wissen, dass man den Lenzerheidner Hundehassern mit einem barschen Pfui ausweichen kann! Sollen sie sich doch an ihrer selbstverständlichen Arroganz ergötzen.



28.01.2009 
Tages Anzeiger, Hundekurse: «Unsinnig, absurd, reine Alibiübung»

«
Wer seit September einen Hund hat, muss in die Hundeschule. Doch es gibt viel zu wenig Ausbildner. Das Ganze sei nichts als eine Farce, kritisiert die grösste Hundeorganisation der Schweiz.»

Das kommt heraus, wenn Politiker meinen, sie müssen ein neues Thema aufgreifen, von dem sie keine Ahnung haben. Es entstehen neue Gesetze und Vorschriften und keiner weiss, wie man sie umsetzen soll.



25.01.2009 
Es stellt sich nun die Frage wie weiter, nachdem sich, trotz den vollmundigen Zusagen des Gemeindepräsidenten es liege Handlungsbedarf vor, keine mittelbare Lösung mehr abzeichnet. Das Gesetz ist in Kraft, für das gesamte Heidsee-Areal gilt somit Leinenpflicht. Gegenüber früheren Jahren bedeutet dies für die Hundehalter, vor allem im Winter, eine massive Schikane und Beeinträchtigung der bislang gewohnten Lebensqualität im Umgang mit dem vierbeinigen Freund.

Dennoch bin ich der Meinung, dass es nicht die Aufgabe der Gäste ist, nach Lösungen zu suchen. Nicht die Gäste sind die Schuldigen, sondern der Teil des Gemeinderates, der keine Skrupel dagegen hatte, dass man mit einem Teil der Gäste so despektierlich umgeht. Der «Bergfilz» lässt grüssen. Es ist es nun allenfalls Sache der einheimischen Hundehalter und Mitstreiter, ob diese über eine Initiative eine Abstimmung erzwingen wollen oder nicht. Eine Volksabstimmung hätte den Vorteil, dass sich die Stimmbürger explizit zur Frage der Leinenpflicht auf dem Heidsee-Areal (Lido und Kioskbereich) aussprechen könnten. Oder es kehrt eines Tages beim Gemeindevorstand doch noch die Einsicht ein, dass der jetzige Zustand, wo eine grosse Gästegruppe vor den Kopf gestossen wird und die er selbst gar nie wollte, so nicht stehen gelassen werden kann und einer Lösung bedarf.

Wie auch immer: Meine Aufgabe habe ich von Anfang an darin gesehen, mit dem Medium Internet im In- und Ausland auf das schikanöse Vorgehen gegenüber den Hundehaltern hinzuweisen. Das scheint gut gelungen. Es soll sich jeder zweimal überlegen, ob er diesen Ort noch besuchen will oder nicht. Da ich schon über 24 Jahre in Valbella standortgebunden bin, kann ich zwar nicht einfach in ein anderes Feriendomizil ausweichen. Aber ich werde bestimmt keinen Franken mehr als nötig in das heimische Gewerbe fliessen lassen. Und mit jedem, der es auch so handhabt, steigert sich die Wirkung. Zudem sei es jeder anderen Ferienregion im In- und Ausland gegönnt, bei denen Hundehalter ohne Schikanen herzlich willkommen sind, wenn sie die Gäste ex Lenzerheide empfangen können.

Die Internetpräsenz von heidseehunde.ch wird, dem aktuellen Geschehen entsprechend, jeweils aktualisiert werden. Inzwischen ist die Site in Google und anderen Suchrobotern gut indiziert und so erfährt mancher noch unwissende Hundehalter, der sich für Ferien interessiert, was ihn und seinen Vierbeiner für Schikanen auf der Lenzerheide erwarten.

Für diejenigen aus dem Gemeinderat und Vorstand, die meinen, es sei doch alles kein Problem, folgender Vergleich: Sie verbringen jedes Jahr ihre Ferien am gleichen Ort, weil der bislang mit einem kinderfreundlichen Traumstrand aufwartete.  Ab diesem Jahr kann der Strand zwar noch betreten werden, aber hinlegen dürfen sie sich nicht mehr, ihre Kinder dürfen nicht mehr herumtrollen, Sandburgen bauen, spielen und sich laut artikulieren. Als Alternative findet sich weg vom Zentrum des Geschehens zwar noch ein Strand, wo das bisher gewohnte erlaubt ist. Nur finden sie dort ihre Freunde nicht mehr, die Kinder sind alles andere als begeistert, der Strand ist nicht mehr gleich schön breit und weit und die Umgebung selbst ist eben auch nicht mehr das, was man gewohnt war. Zudem ist der Weg dorthin mindestens doppelt so lang. Quizfrage: gehen sie trotzdem noch dorthin in die Ferien?




24.01.2009 
Die Südostschweiz und das Bündner Tagblatt berichteten in ihren Ausgaben vom 22. Januar 2009 über die Gemeinderatsitzung vom 20.01.2009.
 
Datei im PDF-Format...  Bündner Tagblatt:  «Die Bevölkerung soll über den Leinenzwang befinden»

Datei im PDF-Format...  Südostschweiz:  «Der Vazer Gemeinderat hat kein Herz für Hundeliebhaber»




23.01.2009 
Wegen einer Grippe entfällt dieses Wochenende ein Abstecher auf die Heide. Zudem erwarten wir nun jeden Tag die Läufigkeit unserer Goldi-Dame. Wäre noch ein interessanter Test gewesen zu beobachten, ob sich die Huskys an ihre Rennstrecke halten würden, wenn frühmorgens vor Rennbeginn, eine «läufige Geschmackspur» vom Start zurück zum Start, gelegt würde. So hätten die Huskys solidarisch ihren Protest ebenfalls zum Ausdruck bringen können: «zurück zum Start...»

Im Novitats vom Freitag, 23. Januar 2009 erschienen zwei Leserbriefe zum Thema Leinenpflicht.



21.01.2009 
Die gestrige Gemeinderatsitzung erbrachte zum Thema Leinenpflicht nichts greifbares. Der Gemeindevorstand hat sich eine mögliche Option, mit einem «gesicherten Korridor» auf dem Heidsee, von ca. 250 Meter Länge, ausgedacht. Mir graut vor der Vorstellung, dass ein Tourismusort seinen hundehaltenden Feriengästen eine »Lagerhaltung» schmackhaft machen will. Fehlen dann nur noch die «Heidsee-Ranger», welche das ganze streng überwachen.

Ich gehe davon aus, dass nun der Weg über eine Volksinitiative der einzig gangbare Weg sein wird. Damit hat die Vaz/Obervazer-Bevölkerung die Möglichkeit, sich eindeutig für oder gegen die Leinenpflicht «Heidsee-Areal» auszusprechen. Die Initiative sieht vor, dass die im PG verankerte Leinenpflicht auf den Lidobereich, sowie den nördlichen Kiosk bezogen wird, so wie es die auch schon früher erwähnte Kompromisslösung enthielt.

Gemäss Urs Häusermann, Gemeindepräsident, soll  das in Art. 21, Absatz 3 erwähnte «gesamtes Wohngebiet» mit Bauzone ergänzt werden. Dies ist ein Fortschritt gegenüber dem etwas schwammigen Begriff mit nur Wohngebiet. Die Bauzonen können auch im Internet eingesehen werden und damit ist für jedermann ersichtlich, wo auch innerhalb der Wohngebiete noch Freiräume bestehen.

Zum Download: Medienmitteilung der Gemeinde Vaz/Obervaz vom 21.01.2009



20.01.2009 
Heute Abend findet in der Aula Lenzerheide ab 20 Uhr die öffentliche Gemeinderatsitzung statt, bei der auch die Leinenpflicht «Heidsee-Areal» angesprochen werden soll.



17.01.2009 
Im Novitats vom Freitag, 16. Januar 2009 erschienen diverse Leserbriefe zum Thema Leinenpflicht.

 

Leserbriefe Novitats vom 16.01.2009... Leserbriefe Novitats vom 16.01.2009...


[Abbildungen anklicken für grosse Darstellung]



16.01.2009 
Auf Anfrage teilt die Gemeinde Vaz/Obervaz mit, dass im Jahre 2008 158 Hunde registriert waren, schätzungsweise verteilt auf 140 Halter/Halterinnen. Zur Ausübung des Initiativrechts in Gemeindeangelegenheiten (Art. 19 der Gemeindeverfassung Vaz/Obervaz) werden 200 Stimmberechtigte benötigt. Für einheimische Hundehalter mit ihren Familien eine lockeres, um dem Gemeinderat, nötigenfalls auch über eine Initiative, Beine zu machen.



15.01.2009 
Die Südostschweiz berichtete am Mittwoch, 14. Januar 2009 zum neuen Polizeigesetz von Vaz/Obervaz unter dem Titel «Happy End für Hundehalter?»

Südostschweiz «Happy End für Hundehalter?»
Der gut recherchierte Artikel beleuchtet die Vorgeschichte zum neuen Polizeigesetz und zeigt auf, dass die schikanöse Leinenpflicht für das »gesamte Heidsee-Areal» im Vernehmlassungsentwurf nicht enthalten war.  Damit werden auch die unerträglichen Konserven-Antwortbriefe, die Lenzerheide Tourismus (LT) an Hundehalter verschickt, die sich bei LT beschweren und ihrem Ärger Luft machen, relativiert. Darin bemüht sich Nadia Stamm, Leiterin Tourist Services,  die Massnahme zur Leinenpflicht damit zu begründen, dass «rund um den Heidsee viele Familien und Sporttreibende Leute unterwegs sind, welche sich in den letzten Jahren immer mehr durch Hunde bedroht gefühlt haben. Damit die Region um den Heidsee auch weiterhin ein Ort bleibt, wo sich Familien und Sportler wohl fühlen, wurde über den Leinenzwang abgestimmt. Wie das Resultat der Abstimmung auch zeigt, war es vielen Leuten ein Bedürfnis um den Heidsee den Leinenzwang einzuführen. ... Es würde uns freuen, Sie trotz dem eingeführten Gesetz wieder bei uns in der Ferienregion begrüssen zu dürfen.»

Und weil nachweislich im Vernehmlassungsentwurf KEINE Leinenpflicht für das «Heidsee-Areal» vorgesehen war, ist die Antwort von LT nichts anderes als eine faule Ausrede! Frau Stamm, jugendliche Frische auf ihrem Posten bringt leider nicht viel, wenn die Sensibilität und Erfahrung eines Hanspeter Danuser oder Kurt Illi fehlt.

Die Südostschweiz zitiert im weiteren den Gemeindeschreiber Johann Gruber, wonach als Lösung «die Schaffung von abgetrennten Korridoren auf dem Heidsee-Areal» denkbar wäre. Also ich weiss nicht - Hundehalter in abgetrennten Zwinger-Korridoren -, so wohl kaum. Die Lösung muss einfach und verständlich sein und eine davon wurde Gemeindepräsident Urs Häusermann aufgezeigt. Man kann sie hier nachlesen. Ansonsten dann lieber so, wie M. Hubeli im Gästebuch schreibt: «zurück auf den Start». Nicht die Hundehalter und Gäste sind Schuld am Heidner-Fiasko, sondern eine verfehlte CVP-Politik und ein schwacher Gemeinderat. Stimmbürger von Vaz/Obervaz, denkt daran bei den nächsten Wahlen...



14.01.2009 
Ein einheimischer Jäger und wie er uns mitteilte, Hundehalter und Gegner des neuen Gesetzes, machte uns darauf aufmerksam, dass das hier eingezeichnete Leinenpflicht Gebiet nicht vollständig sei, da die Wildruhezonen nicht enthalten sind. Mit den sechs Wildruhezonen in der Gemeinde Vaz/Obervaz,
die jeweils ab Anfang November bis Ende April in Kraft sind,  verdoppelt sich der Bereich der Leinenpflicht massiv. Ein Grund mehr für uns Hundehalter am Freiraum «Heidsee-Areal» festzuhalten.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Wildruhezonen...




12.01.2009
Einen Monat alt ist heute die Internetpräsenz von heidseehunde.ch. Entstanden als Protest gegen die unverhältnismässig schikanöse Leinenpflicht in der Ferienregion Lenzerheide/Valbella (Schweiz). Die Reaktionen aus dem In- und Ausland zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Man muss und darf sich nicht alles bieten lassen. Und wer dennoch meint, mit den Hundehaltern könne man einfach alles machen, der wird garantiert noch eines Besseren belehrt.

 

Statistik heidseehunde.ch seit 12.12.2008:
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11.01.2009 
Das Bündner Tagblatt berichtete am 6. Januar 2009 über das Vazer Hundegesetz unter dem Titel «Hundehalter machen gegen Leinenpflicht mobil».

Dabei wird auch der Gemeindepräsident Urs Häusermann zitiert: ... ist allerdings überzeugt, dass «Abwanderungswillige» andernorts so ziemlich die selben Bedingungen wie auf der Lenzerheide antreffen werden. «Wir haben uns schon umgeschaut, bevor wir das neue Polizeigesetz in die Vernehmlassung geschickt haben», erklärte er. Innert der mehrere Monate  dauernden Vernehmlassungsfrist seien übrigens keinerlei Anregungen oder Bemerkungen eingegangen. «Die entstandene Polemik ist für mich daher nicht ganz nachvollziehbar».

Das ist eine falsche Darlegung und entspricht nicht den Fakten.
Denn die schikanöse Leinenpflicht auf dem Heidsee-Areal war zum Zeitpunkt des Vernehmlassungs-Entwurfs vom 7. August 2008 zum Polizeigesetz (PG) KEIN Thema, sondern wurde erst bei den Beratungen im Gemeinderat als Antrag von Frau A. Rischatsch, quasi in letzter Minute, eingebracht.

Ohne diesen Passus war der Hundeartikel im PG-Entwurf unproblematisch, so dass man sich auch nicht Monate vorher seitens der Behörde über Abwanderungswillige Gedanken machen musste. Nach der Verabschiedung im Gemeinderat, mit der zusätzlich auf das «Heidsee-Areal»  ausgedehnten Leinenpflicht, gab es keine Möglichkeit mehr zu Anregungen oder Bemerkungen. Das Gesetz kam folglich inkl. «Leinenpflicht Heidsee-Areal» zur Abstimmung. Dies wurde seitens der Gemeinde nachweislich auch in dieser Form gegenüber besorgten einheimischen Hundehaltern kommuniziert.

Von nicht nachvollziehbarer Polemik zu sprechen ist daher völlig deplaziert. Damen und Herren Gemeinderäte: Bevor man dem Hund auf den Schwanz tritt, sollte man denken. Was sagt der Volksmund? «Erst durch Schaden wird man klug...»



Novitats 9. Januar 2009, Leserbriefe09.01.2009
Im Novitats vom Freitag, 09. Januar 2009 erschienen heute Leserbriefe zum Thema Leinenpflicht sowie Bürgerbevormundung i.S. Polizeigesetz.


Den Vogel abgeschossen hat der Artikel im Novitats mit dem Gast der Woche: Bruno Ulber, Vorstand von Lenzerheide Tourismus. Fast schon scheinheilig hätschelt er die Gäste und ach wie wichtig sie auch sind; «wir sind auf unsere Gäste angewiesen». Und dann stellt er fest: Stammgäste sind toleranter und Stammgäste sind nicht so kritisch wie neue Gäste. Bruno Ulber dürfte noch auf die Welt kommen. Denn, wenn nur ein Teil der Stammgäste endlich wach wird, wird sich einiges verändern. Dann ist es nicht mehr nur die uns aufdoktrinierte Leinenpflicht auf dem Heidsee, sondern es gibt noch viele andere Dinge, die uns Stammgästen einfach aufgezwungen wurden, wie z.B. unsinnige Skipässe und vieles mehr. Die kommende Wirtschaftlage wird auch in dieser Hinsicht noch einiges bewirken. Denn die sogenannt «unkritischen Stammgäste» werden sich spätestens dann ändern, wenn es ihren Geldbeutel betrifft. Und wie man Dinge in Bewegung bringt, dass wissen wir. Die ansonsten friedlich schlafenden Hunde sind bereits wach.

Bruno Ulber ahnt wahrscheinlich nicht Gutes, denn er führt weiter aus: «Bei den Eigentümer wäre es schön, wenn sie ihr Feriendomizil öfters besuchen. Denn die vielen geschlossenen Fensterläden lassen nicht die beste Ferienstimmung aufkommen».

Wie soll den positive Stimmung aufkommen, wenn man die Stamm- und Tagesgäste nicht ernst nimmt und sie mit unsinnigen und unverhältnismässigen Vorschriften vor den Kopf stösst?



08.01.2009
Morgentreff auf dem Heidsee...
The same procedure as every day...  Um halb zehn treffen sich die Hundehalter aus Lenzerheide, Valbella und der näheren Umgebung mit ihren Hunden auf dem fast menschenleeren Heidsee. Nach rund einer Stunde intensiven Spielen und Austoben, sind die Hunde im wahrsten Sinne des Wortes «hundemüde».

Irgendwie seltsam, dass die Marketingleute von Lenzerheide Tourismus, diesen tollen Platz für ihre Werbestrategien noch nicht entdeckt haben.

Was mir im Gegensatz zum Unterland auf dem Heidsee immer wieder auffällt ist, dass praktisch nur sogenannt «familienfreundliche Hunderassen» anzutreffen sind. Giftnudeln, an kurzer Leine gehalten, wie man sie öfters auf den Spaziergängen im Unterland antrifft, treten hier ganz selten in Erscheinung. Die Hunde suchen spielend, aber ohne Aggressionen stets aufs neue, untereinander ihre Rangordnung und es gibt auch mal einen Bodycheck - aber alles im üblichen Rahmen, wie es auch in den Hundesportclubs abgeht, bzw. sogar noch etwas gesitteter. Und so bleiben ab und zu auch frühmorgendliche einsame Langläufer stehen, um diesen friedlichen Treiben zuzusehen...



Das Bündner Tagblatt vermeldet:
Das Bündner Tagblatt berichtet...
Bündner Tagblatt 08.01.2009...


07.01.2009
Am Dienstag fand ein ausgiebiges Gespräch mit dem Gemeindepräsident, Herr Urs Häusermann statt. Mehr dazu in der Rubrik Behördenkontakt.



Bericht im Bündner Tagblatt vom 6. Januar 2008...06.01.2009
Das Bündner Tagblatt widmet sich in der heutigen Ausgabe vom 6. Januar 2009 dem Thema Leinenpflicht auf der Lenzerheide. Danke - denn jeder Beitrag in den Medien ist gut, um auf das Thema hinzuweisen und um so die Hundehalter zu mobilisieren. Und man spricht von der Ferienregion Lenzerheide, was für das Image förderlich ist...


...Darin enthalten ist auch die Leinenpflicht für Hunde, die auf das gesamte Heidsee-Areal ausgeweitet wurde. Mit verschiedenen Aktionen wird diese Neuerung bekämpft, was unter den «Hündelern» auch für Verwirrung sorgt. Die Gemeinde sieht sich nun in der Informationspflicht.



05.01.2009
Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei den Hundehaltern, Lesern dieser Homepage, sowie allen anderen, die ihre Solidarität und Sympathie zum Ausdruck brachten. Danke auch für das in zahlreichen Mails und Gesprächen gezeigte Interesse und die verschiedenen persönlichen Engagements.

Die Verbreitung unseres Protest in den letzten drei Wochen war enorm. In zahlreichen in- und ausländischen Hundeforen, bei Hundezüchtern, in Hundesportvereinen usw. ist die Ferienregion Lenzerheide/Valbella mit der gästeunfreundlichen Aktion unrühmlich bekannt geworden. Schön zu sehen, dass man sich heute längst nicht mehr alles bieten lassen muss und sich, nicht zuletzt dank dem Medium Internet, dynamisch zur Wehr setzen kann. Früher begnügte man sich mit einigen Leserbriefen. Andere Medien für ein berechtigtes Anliegen zu gewinnen, war nicht gerade einfach. Heute fängt man mit dem Internet an und kann sich anderes noch aufheben. Meistens kommen sie dann von selbst, wenn sie den «Braten» riechen.

Morgen wird ein interessanter Tag. Mehr dann im nächsten Tagesupdate...


04.01.2009
Sonntagsspaziergang am morgen sowie am Nachmittag auf dem Heidsee. Nicht gerade eine riesige Besucherfrequenz aber viele mit Hunden. Mehrheitlich alle frei herumtrollend und untereinander ein emsiges treiben. Auffällig auch, dass viele Spaziergänger kurz anhalten um den spielenden Hunden zuzuschauen.

Wiederum eine gute Gelegenheit, die Hundehalter auf das Thema anzusprechen und Flyer zu verteilen. Dabei ergeben sich auch interessante Kontakte zu Einheimischen (frühere Unterländer). Der Zuspruch ist überall positiv und das motiviert natürlich umso mehr. Niemand versteht, welcher «Teufel die da oben geritten hat». Es gibt kein Verständnis und der Ruf nach und die Bereitschaft zum Boykott hört man überall. Man fragt sich auch, wie Lenzerheide Tourismus für Familienferien werben kann ohne zu berücksichtigen, dass immer mehr Familien auch einen Hund halten. Heinz Rühmann selig meinte einmal: «Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht».


03.01.2009
Lenzerheide Tourismus im Kampf gegen die Hundehalter...
Geht man davon aus, dass der Tourismus in Lenzerheide/ Valbella ein  wirtschaftlich bedeutender Faktor ist, so ist die Antwort von Lenzerheide Tourismus auf eine Mailanfrage betreffend genereller Leinenpflicht alles andere als Marketing fördernd ausgefallen. Man äussert zwar Töne des Bedauerns, aber im Grunde genommen scheint es den Tourismusverantwortlichen völlig egal, ob man eine bedeutende Gästegruppe aus der Region verbannt. Noch laufen die Geschäfte gut und so zeigt man sich den Hundehaltern gegenüber arrogant und abschätzig. Das belegen auch Äusserungen von etlichen Personen, die sich persönlich bei Lenzerheide Tourismus zum Thema Leinenpflicht erkundigt haben. Ausser einem dürftigen Infoblatt scheint es sich damit für die Tourismusverantwortlichen erledigt zu haben. Man verweist lapidar darauf, dass es vom Heidsee bis weit oben hinauf zu den Berggipfeln noch genügend Ausweichmöglichkeiten gebe, wo die Hunde freilaufen können. Hundehalter werden diese Gesten natürlich zu bedanken wissen, gibt es doch genügend andere Destinationen, wo man als Hundehalter und Feriengast herzlich willkommen ist.
 

29.12.2008
Seit heute ist der Heidsee begehbar. Geschätzte 50-70 Personen und ca. 15 freilaufende Hunde genossen im frühen Nachmittag das sonnige Wetter und den Spaziergang auf dem See. Kein Problem zwischen Passanten und Hundehaltern. Die Hunde spielten miteinander und einige Spaziergänger schauten dem munteren Treiben interessiert zu.

Gute Gelegenheit um wieder eine stattliche Anzahl Flyer für heidseehunde.ch loszuwerden. Die Gespräche sind sehr interessant und die Wut der Hundehalter ist gross. Man spricht von einer Arroganz - die unabhängig vom neuen Polizeigesetz und der Leinenpflicht - auch anderswo auf der Lenzerheide erfahren wird, sei es in den Läden, Restaurants usw. Das kennen alle, die schon etliche Jahre hier oben Stammgäste sind. In den letzten Jahren ist es ihnen sehr gut ergangen und nun haben sie das Mass wieder einmal verloren. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Die Finanzkrise, die sich als nächstes zu einer spürbaren Wirtschaftskrise entfalten wird (auch wenn das viele noch negieren möchten), wird die Heidner auf den Boden zurückbringen. Und jetzt legte man sich noch mit den Hundehaltern an, die ihr Geld nun dort ausgeben, wo sie nicht schikaniert werden. Einer hat es heute treffend gesagt, dass die Einheimischen gar nicht wussten, was sie mit ihrer Zustimmung angerichtet haben.

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«MARLEY & ME» schreibt mit grösster Premiere aller Zeiten am ersten Weihnachtsfeiertag Filmgeschichte. Der Familienfilm erwies sich mit 14,75 Millionen US-Dollar als Rekord brechender Kassenerfolg. «Das sind fabelhafte Zahlen über die Feiertage, die alle Rekorde für eine Premiere am ersten Weihnachtsfeiertag brechen. Eine überwältigende Anzahl von Kinobesuchern allen Alters und aller Bevölkerungsschichten lachen, weinen und gehen mit Liebe auf den Film ein. Marley & Me verkörpert wahrlich einen «Feel Good»- Film, der Familien näher zusammen bringt, meinte ein Sprecher von Fox».

Schön, dass in Amerika die Kassen klingen, während die Ferienregion Lenzerheide es fertigbringt, dass die Hundeliebhaber ihr Geld lieber anderswo ausgeben.


28.12.2008
Beim frühmorgendlichen Spaziergang vor 8 Uhr bei minus 17° sind nur Hundehalter anzutreffen. Fast niemand wusste etwas von der verordneten Leinenpflicht und alle empfinden dies eine Unverschämtheit. Die Empörung ist gross und niemand kann Verständnis dafür aufbringen. Info-Flyer mit Hinweis auf die Internetpräsenz heidseehunde.ch werden verteilt. Die Hunde geniessen den temperamentvollen freien Auslauf das Spiel untereinander. Das brauchen sie auch, denn schliesslich verbrachten sie eine ruhige lange Nacht. Ich empfehle jedem, der meint die generelle Leinenpflicht sei so ganz locker anzuwenden, einmal einen 10 Monate alten und ausgeruhten Junghund an der Leine auszuführen. Man müsste den Hund dermassen disziplinieren um ihn nur einigermassen ruhig zu halten, dass der Tierschutz von wegen artgerechter Tierhaltung zu Recht eingreifen würde.


Novitats 52/08: Leserbrief zum Thema...27.12.2008
Heidseefläche: aufgrund der Eisdicke und dem vielen Schnee darauf - leider noch nicht begehbar. Die meisten Hunde tummeln sich freilaufend auf dem Seeweg. Spricht man die Hundehalter darauf an, erfolgt zuerst ungläubiges Kopfschütteln und dann kommt Wut auf. Der Ausdruck der Solidarität gegen die Willkür ist riesig.

Im Novitats, Ausgabe Nr. 52/2008 vom Samstag den 27.12.008, Seite 45, erscheint der Leserbrief von Ulrich G. Krebser, unter dem Titel «Schlafende Hunde soll man nicht wecken». Die Novitats wird regional stark beachtet und auch viele Ferienwohnungsbesitzer haben diese Wochenzeitung abonniert, womit eine entsprechende Publizität erreicht wurde.
 

24.12.2008
Die Indexierung von heidseehunde.ch in Google - mittels aussagekräftiger Schlagwörter - wird jeden Tag umfassender. Eine gute Ausgangslage, um die Internetbenutzer auf heidseehunde.ch aufmerksam zu machen, damit man national und international Kenntnis nehmen kann, wie die Ferienregion Lenzerheide/Valbella (Schweiz) einen Teil ihrer Gäste schikaniert.


23.12.2008
Die deutsche Internetpräsenz «Der Hund online» berichtet unter dem Titel «Ferienregion verprellt Hundehalter» über den Leinenzwang und empfiehlt Tierfreunden, die Region weiträumig zu umfahren und gegen die völlig überzogene Massnahme zu protestieren.

Ferienregion verprellt Hundehalter


21.12.2008
Bereits mehr als 1'000 Besucher auf der Website von heidseehunde.ch nach rund einer Woche Betriebszeit und dies nur aufgrund «Mund zu Mund» Weiterempfehlungen.


12.12.2008
Aufschaltung der Internetpräsenz heidseehunde.ch als Protest gegen die völlig überzogenen Massnahmen gegen die Hundehalter in der Ferienregion Lenzerheide/Valbella. Mit dem Internet wird schnell und umfassend eine nationale und internationale Verbreitung  erreicht.
 

  www.heidseehunde.ch

 

Letzte Aktualisierung am: 02. August 2010 / 12:52

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